Industrienatur im Ruhrgebiet
Früher von der Montanindustrie dominiert, hat sich das Ruhrgebiet in den vergangenen Jahrzehnten in vielerlei Hinsicht grundlegend gewandelt. Dazu gehört auch, dass es heute grüner ist, als viele Menschen annehmen.
In der Region hat sich eine einzigartige Stadtnatur etabliert, die weltweit ihresgleichen sucht. Industriebrachen und Halden sind zu Hotspots der Artenvielfalt geworden und bieten faszinierenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten die für sie passenden und oft sehr speziellen Bedingungen. Hinzu kommen Bereiche, in denen sich nach Bergsenkungen Gewässer gebildet haben. Diese sind zu wichtigen Refugien für Arten geworden, die in Gewässern leben.

Seit 2014 liegt mein Schwerpunkt bei der Naturbeobachtung auf der Industrienatur des Ruhrgebiets, und das mit großer Begeisterung. Dutzende besuchte Gebiete von Xanten bis Hamm und von Haltern am See bis Hagen, hunderte Exkursionsstunden und mehrere zehntausend Fotos sind so zusammengekommen – die ideale Basis für diese Website. Hier erfahren Sie seit Ende 2025 mehr über die Hintergründe der Industrienatur, wo sie zu finden ist und welche Arten an den einzelnen Standorten vorkommen. Ich hoffe, der Funke springt über und Ihr findet die Industrienatur genauso spannend wie ich!

Neue Inhalte
Weil diese Website noch jung ist, kommen in nächster Zeit laufend weitere Inhalte hinzu. Das hier sind die neuesten:
⇒ Porträt Schnecken (Gastropoda), 15.03.2026
⇒ Gebietsporträt Halde Zollverein 4/11 in Gelsenkirchen, 07.03.2026
⇒ Artporträt Natternkopf-Grasminiermotte (Ethmia bipunctella), 30.01.2026
⇒ Artporträt Natternkopf-Netzwanze (Dictyla echii), 27.01.2026
⇒ Gebietsporträt Halde Gottfried Wilhelm in Essen, 26.01.2026