
- Home
- >
- Industrienatur
- >
- Standorte der Industrienatur
- >
- Bergsenkungsgebiete
Bergsenkungsgebiete
Der Steinkohlenbergbau hat die Landschaft des Ruhrgebiets nachhaltig geprägt. Zum einen stehen vielerorts noch die Fördergerüste der ehemaligen Zechen. Zum anderen türmen sich an einigen Stellen riesige künstliche Berge auf, die aus dem Abraum des Bergbaus bestehen: die Halden. Weitere Zeugen sind die Bergsenkungsgebiete und dort vor allem die Bergsenkungsgewässer.
Im Ruhrgebiet ist fast der gesamte Untergrund von Stollen durchzogen. Zwar werden sie stabilisiert, um ein Absinken des Erdreichs zu verhindern. Trotzdem geschieht dies von Zeit zu Zeit. Doch wann und wo sich Bergsenkungen ereignen, ist kaum vorhersehbar. Zudem laufen sie nicht immer gleich ab. Sie können langsam (regelmäßige Bergsenkungen) oder sehr plötzlich (unregelmäßige Bergsenkungen) erfolgen.

Wo großflächige Senkungen stattgefunden haben, konnte sich an einigen Stellen des Ruhrgebiets das Wasser in den tieferen Bereichen sammeln und neue Gewässer und Feuchtgebiete bilden. Meist handelt es sich um stehende Gewässer, es gibt aber auch Seen, die von Bächen gespeist werden. Sie sind dort entstanden, wo früher Bäche ihren natürlichen Lauf durch die Senkungsgebiete nahmen.
Weil die Bergsenkungsgebiete mit ihren Gewässern zahlreichen Arten einen Lebensraum bieten, stehen viele dieser Areale im Ruhrgebiet heute unter Naturschutz.
Bergsenkungsgebiete im Porträt
Bisher wird hier nur ein Bergsenkungsgebiet vorgestellt. Weitere Beschreibungen sind jedoch in Arbeit.