Nach der jüngsten Frostperiode mit reichlich Schnee war es heute mit bis zu 12 °C fast schon vorfrühlingshaft warm. Auf der Schurenbachhalde sangen die Kohl- und Blaumeisen, während mehrere Ringeltauben, Rotkehlchen, eine Heckenbraunelle und zwei Gartenbaumläufer mit einstimmten.
Vereinzelt flogen Fliegen herum, die jedoch zu schnell waren, um sie bestimmen zu können. Ein Zweifleckiger Laubläufer (Notiophilus biguttatus), der auf dem Bergematerial des Gipfelplateaus unterwegs war, hat es mir da schon einfacher gemacht.
In den temporären Gewässern am Rande des Gipfelplateaus waren junge Spitze Blasenschnecken (Physella acuta) aktiv. Auch einige Wasserflöhe (Daphnia sp.) waren in dem klaren Wasser unterwegs.
So feucht, wie es in letzter Zeit war, hatten sich die im bewaldeten Teil der Halde wachsenden Moose mit Wasser vollgesogen. Ihr kräftiges Grün bildete den perfekten Kontrast zum dunklen Bergematerial.
An der südöstlichen Flanke der Halde gab es in der braunen Laubstreu und auf abgestorbenen Ästen am Boden hier und da ein paar knallrote Farbtupfer: Dort hatten sich Gemeine Feuerwanzen (Pyrrhocoris apterus) im Sonnenschein eine kleine Auszeit von der Winterruhe gegönnt.
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